DIE TALENTE ITALIENS – Buchpräsentation Maarten van Aalderen

Italien steckt in der Krise, aus der es kein Entrinnen zu geben scheint. Hohe Jugendarbeitslosigkeit, extrem hohe Staatsverschuldung, Korruption, Skandale. Alle bejammern die Situation, entmutigt, resigniert, wütend. Alle? Nein, denn der Korrespondent des niederländischen De Telegraaf und viermalige Präsident der Auslandspresse in Rom, Maarten van Aalderen, hält mit seinem neuesten Buch “Talenti d’Italia” dagegen.

Sala Lorenzo

Buchvorstellung in der Sala Lorenzo, die Lorenzo „il magnifico“ gewidmet ist

In 21 Geschichten erzählt er (auf Italienisch) die Wege junger Leute, die es geschafft haben, ihre Träume zu verwirklichen und sich gegen Bürokratie und Defätismus durchzusetzen. Unter den jungen Leuten, viele davon aus dem Süden des Stiefels, sind elf Frauen – auch dies ist als Signal beabsichtigt.

Trotz haarstrubender Brokratie und Versicherungsmentalitt (Generali) und Knppel, die den jungen Talenten zwischen die Beine geworfen werden, schaffen es manche, sich Anerkennung und Erfolg zu erarbeiten.

Trotz haarsträubender Bürokratie, Versicherungsmentalität (Generali) und Knüppel, die den jungen Talenten zwischen die Beine geworfen werden, schaffen es manche, sich Anerkennung und Erfolg zu erarbeiten.

Die Geschichten erzählen von Modemachern, Ingenieuren, Musikern, Filmemachern, Weinbauern und einer Boxerin. Fast alle von ihnen haben eine Zeit im Ausland verbracht, wo ihnen Flügel wachsen konnten. Was sie jedoch eint, ist die Verbundenheit mit ihrem “territorio”, ihrer Heimat. Maarten spinnt in seinem Buch den Faden seines ersten Werks “Il bello dell’Italia” weiter, in dem seine Korrespondentenkollegen die schönen Seiten des Zitronen-Landes beleuchteten. Ein toskanisches Talent ist allerdings nicht dabei. „Es gibt wahrscheinlich davon zu viele“, merkte der Florentiner Bürgermeister Dario Nardella an.

Brgermeister Nardella stellt das Buch Maarten van Aalderens im Palazzo Vecchio vor.

Dario Nardella (rechts) stellt das Buch Maarten van Aalderens im Palazzo Vecchio vor.