VALERIO MASSIMO MANFREDI: „Teutoburgo“ (Neuerscheinung auf Italienisch)

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Mit rund 12 Millionen international verkauften Büchern ist Valerio Massimo Manfredi einer der erfolgreichsten Autoren Italiens. Der Archäologe, der außerdem Fernsehsendungen moderiert und Kolumnen schreibt, liebt es, sich in antike Figuren hineinzuversetzen. Seine Romane über Alexander den Großen wurden in 39 Sprachen übersetzt, darunter auch auf Deutsch. Einige seiner Bücher wurden verfilmt.

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Auf Einladung der Initiative Il Giardino delle Idee präsentierte Valerio Massimo Manfredi in Arezzo sein neuestes Werk

Sein neuestes Werk, “Teutoburgo” (auf Italienisch), könnte gerade in “Germanien” Aufsehen erregen. Es handelt von der entscheidenden Schlacht zwischen Römern und Germanen am 9. September des Jahres 9 nach Christus – bei uns auch unter den Namen “Varusschlacht” oder “Hermannschlacht” bekannt. Drei römische Legionen erlitten unter Varus eine fatale Niederlage, als ein Achtel des Heeres des römischen Reichs von dem Cheruskerfürsten Arminius (Herrmann) vernichtet wurde.

Manfredi meint, dass an diesem Knackpunkt der Geschichte “Rom Germanien verloren hat und die Deutschen Rom verloren haben”. Dem Kaiser Augustus lag unendlich viel an der Eroberung Germaniens. Zwanzig Jahre lang versuchte er in immer neuen Feldzügen, die Grenzen des römischen Reichs rund 600 Kilometer nach Norden bis an die Elbe auszudehnen. Doch warum?

Der Archäologe stellt in seinem Roman die These auf, Augustus wollte Germanien “romanisieren”, denn nur wenn Germanien Teil des römischen Reichs würde, brächte das Frieden und Wohlstand für Rom. Eine Art Europa unter den Vorzeichen der “Pax Romana”. Der Plan ging, wie wir wissen, nicht auf.

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Im Roman wird die Geschichte zweier Cheruskerprinzen erzählt (Arminius und dessen Bruder Flavus), die als Jugendliche als Geiseln nach Rom kamen, eine römische Erziehung erhielten und sich als Erwachsene dann der Entscheidung stellen mussten, für Rom oder Germanien zu kämpfen. Valerio Massimo Manfredi erzählt die Geschichte mit Tempo und doch leicht verständlich. Man darf auf die deutsche Übersetzung gespannt sein.

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