CENNINA: Karl der Große, Ufos und Konzerte

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Ziemlich genau in der Mitte des goldenen Dreiecks zwischen Florenz, Arezzo und Siena liegt in der Gemeinde Bucine das Castello Cennina – oder was von ihm übrig ist.

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In 477 Metern Höhe wachen die Reste des Castello Cennina über den Valdarno und das Ambratal

Zum ersten Mal ist das Kastell auf dem Hügel mit sagenhafter Aussicht sowohl ins Ambratal als auch zum Valdarno hin 780 n. Chr. in einer Schenkungsurkunde Karls des Großen erwähnt. Des öfteren wechselte das Kastell den Besitzer, fiel einmal in Hände der Seneser, dann wieder der Florentiner, an einem Freitag, den 13. des Jahres 1307 wurde es vollkommen zerstört.

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Dicke Mauern schützen die geduckten, verwinkelten Häuser und den Palazzo

Das Dorf Cennina ist von den Resten einer immer noch beeindruckenden Festungsmauer umgeben. Im Dorf können heute Apartments angemietet werden. Besonders geeignet für alle, die sich für Außerirdische interessieren.

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Das Haupthaus von Cennina. Davor, in der Mitte des Dorfplatzes, befindet sich immer noch der Dorfbrunnen.

Am 1. November 1954 will eine Bäuerin, die auf dem Weg in die Kirche von Cennina war, einem rautenförmigen Ufo mit zwei Außerirdischen begegnet sein. Diese beschrieb die Frau als ungefähr einen Meter groß und “ein bisschen alt, aber sehr schön”. Sie sprachen in einer seltsamen Sprache und nahmen ihr die Schuhe ab. Der Fall machte national und sogar in Amerika Schlagzeilen.

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Kirche von Cennina

Seit vierzig Jahren bemüht sich Osvaldo Righi mit einem Freundeskreis, das Kastell langsam wieder aufzubauen bzw. zu erhalten. Im Sommer finden in Cennina Ausstellungen und Konzerte in einer “beinahe magischen” Atmosphäre statt.

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Ein großer Proben- und Konzertsaal ist vorhanden. Hier finden jedes Jahr Konzerte namhafter internationaler Künstler statt.

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