MUSEUM DES LANDLEBENS in Gaville, Figline

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Pieve Gaville

Das Museum ist hinter der Kirche im Pfarrhaus untergebracht, das man durch einen Innenhof erreicht.

Wie war das Leben vor 100 Jahren? Es folgte dem Rhythmus der Jahreszeiten, war hart und entbehrungsreich. Es war aber auch geprägt von enger Zusammenarbeit und einem Miteinander in der Arbeit und im täglichen Leben. Und man war erfindungsreich, was technische Hilfsmittel und Werkzeuge anging.

webstuhl

Die Frauen verarbeiteten Wolle

In der “Casa della Civiltà Contadina” in Gaville bei Figline kann man alle Bereiche des Alltags besichtigen: Küche, Wohn- und Schlafzimmer, mit sämtlichen Werkzeugen und Gebrauchsgegenständen.

geschirr

Auf den Tisch kamen oft Eintopf und Suppen. Die Rezepte von Ribollita, Pappa al Pomodoro oder Minestra di Pane sind bis heute ein wesentlicher Bestandteil der toskanischen Küche.

Außerdem werden die Werkzeuge der traditionellen Handwerksberufe, wie Schmied, Schuster, Schreiner vorgestellt, die es heute zum Teil gar nicht mehr gibt.

werkzeuge

Schmied und Schreiner arbeiteten eng zusammen, weil viele Werkzeuge sowohl Metall- als auch Holzteile als Komponenten hatten.

Die Gegend um Gaville war im Mittelalter und in der Renaissance die Kornkammer von Florenz, viele reiche florentiner Familien hatten ihre Fattoria im Valdarno, wo sie Getreide, Wein, Oliven anbauten.

muserole

Schmuck und Maulkörbe für die Ochsen, die die Arbeit auf dem Feld verrichteten.

Das Museum ist im Pfarrhaus der Kirche von Gaville untergebracht und besteht aus 14 Räumen, die randvoll mit Utensilien gefüllt sind und besonders auch für Kinder eine Attraktion darstellen.

fahrrad

Ein altes Fahrrad, das teilweise aus Holzteilen hergestellt wurde.

Es ist vom 1. April bis 30. Juni und vom 1. September bis 30. Oktober jeweils sonntags von 15 bis 18 Uhr geöffnet, oder nach Vereinbarung.

handmuehle

Handmühle für eine oder mehrere Familien, denn kleine Mengen an Getreide wurden frisch im Hause gemahlen, anstatt sie in die Mühle zu bringen.

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